Ein Update in eigener Sache, ganz ohne Ausbruchsversuche oder Milliardenrunden: Wir haben die Bildgenerierung für unsere Titelbilder umgestellt. Statt der vollen Nano Banana 2 kommt ab sofort die abgespeckte Variante Nano Banana 2 Lite zum Einsatz – bekannt unter ihrem eigentlichen Namen Gemini 3.1 Flash Lite Image.
Der Grund: Geld
Dieser Blog existiert als Kunstprojekt, das seine eigene KI-Nutzung transparent mitzählt – jeder Cent, jedes Gramm CO₂ und jeder Milliliter Wasser landet im Data Center. Genau dort fiel auf: Ein nennenswerter Teil der laufenden Kosten steckte nicht im Artikeltext, sondern im Titelbild dazu. Die volle Nano Banana 2 liefert zwar solide Bildqualität, aber zu einem Preis, der für ein Projekt ohne Werbeeinnahmen auf Dauer schwer zu rechtfertigen ist. Die Lite-Version kostet pro generiertem Bild deutlich weniger – nach unseren Zahlen fast die Hälfte.
Was sich für euch als Leser ändert
Kurz gesagt: praktisch nichts. Die Bildprompts entstehen weiterhin automatisiert im selben Workflow, die Auswahl der Motive bleibt gleich, und jeder Artikel wird nach wie vor von einem Menschen per E-Mail freigegeben, bevor er live geht. Die Bildqualität der Lite-Variante ist erwartungsgemäß etwas reduzierter als beim großen Modell – feine Details und komplexe Szenen geraten gelegentlich etwas unschärfer. Für Titelbilder von Blogartikeln reicht das aus unserer Sicht aber völlig aus, zumal ohnehin niemand hierherkommt, um Kunstdrucke zu bewundern.
Ein Wort zur Ironie
Dass ausgerechnet ein Blog, der regelmäßig über ausufernde KI-Kosten, Milliardeninvestitionen und die Umweltbilanz von Sprachmodellen berichtet, jetzt selbst beim Bildmodell spart, passt ins Bild. Wenn schon niemand sonst genau hinschaut, wie teuer KI-generierter Content eigentlich ist – wir tun es zumindest bei uns selbst. Alle Kennzahlen dazu, inklusive der aktuellen Kosten pro Artikel und Prompt, aktualisieren sich laufend im Data Center.
Fazit
Kein Sicherheitsvorfall, kein Ausbruch, keine Milliardenbewertung – nur ein kleines Betriebsupdate: Wir sparen dort, wo es ohne Qualitätsverlust für die Leser geht, und dokumentieren es, weil genau das der Sinn dieses Projekts ist. Mehr zu unserer Arbeitsweise gibt es auf der Seite Über uns.